Nachrufe


Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer-Rienecker

Die DGLN trauert um Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer-Rienecker.

Das Ehrenmitglied unserer Gesellschaft ist am 22. Mai 2014 im Alter von 84 Jahren verstorben. Mit Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer-Rienecker ist einer der Wegbereiter der Neuroimmunologie in Norddeutschland von uns gegangen. Als Lehrstuhlinhaber für Neurologie an der Universität Rostock von 1989 bis zu seiner Emeritierung im Oktober 1995 formte er über drei Jahrzehnte eine Forschergruppe aus Klinikern und Naturwissenschaftlern, die sich vor allem der Erforschung der MS mit allen ihren Aspekten verschrieb. Wir verehrten in Ihm nicht nur den Arzt und Wissenschaftler sondern auch den Menschen und begnadeten Hochschullehrer.


Prof. Dr. med. Helmut Bauer

Die DGLN trauert um Prof. Dr. med. Helmut Bauer. Das Ehrenmitglied unserer Gesellschaft ist am 16. Januar 2008 im Alter von 93 Jahren verstorben.
Mit Prof. Bauer ist einer der Nestoren der modernen Liquordiagnostik Deutschlands von uns gegangen. Wir verehrten in Ihm nicht nur den Arzt und Wissenschaftler sondern auch den Menschen und begnadeten Hochschullehrer.

Am 31. März 1914 im Erzgebirge geboren, verbrachte er einen Teil seiner Kindheit in Siebenbürgen und wanderte 1922 mit seiner Familie nach Amerika aus. Zum Medizinstudium ging Helmut Bauer an die Berliner Charité, wo er 1938/39 promoviert wurde. Nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft arbeitete er in Hamm und Hamburg-Eppendorf, 1955 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die "Einführung der Elektrophorese in die Liquordiagnostik und die Identität der Liquorproteine mit den Eiweißkörpern des Blutes" für das Fach Neurologie. Sie begründete sein Interesse für die Multiple Sklerose, die Zeit seines Lebens sein Hauptarbeitsgebiet blieb. 1959 gehörte Prof. Bauer zu den Gründungsmitgliedern der Kommission für Neurochemie der World Federation of Neurology. 1961 und 1962 folgte eine Gastprofessur an der St. Louis University, Ohio.
Von 1963 bis 1980 hat der international bedeutende Neurologe, Liquor- und Multiple Sklerose – Forscher die Abteilung Neurologie an der Universität in Göttingen aufgebaut und durch vielfältige wissenschaftliche Aktivitäten gleichsam zu einem "Mekka" der deutschen Liquor- und MS-Forschung entwickelt.
Prof. Bauer hat sich wie kaum ein anderer deutscher Neurologe für die Entwicklung der Liquordiagnostik eingesetzt. Beim Aufbau der Göttinger Neurologie ist ihm die Einrichtung einer innovativen Liquordiagnostik mit Schwerpunkt auf der Neurochemie sehr wichtig. Später wird dieser Bereich durch Prof. Hansotto Reiber als Leiter des Neurochemischen Labors und Prof. Klaus Felgenhauer als Nachfolger von Prof. Bauer weiterentwickelt und die Qualitätsstandards der modernen Liquordiagnostik deutschland- und europaweit maßgeblich mitbestimmt.

Unvergessen bleibt seine Mitwirkung an Veranstaltungen noch bis ins hohe Alter.
Wir werden ihn stets in ehrendem Gedenken behalten.


Prof. Dr. Rose-Marie Olischer

Am 24. Juni 2006 verstarb Frau Prof. Dr. Rose-Marie Olischer im 81. Lebensjahr nach schwerer Krankheit.

Am 25. September 1925 in Rostock geboren, war ihre Jugend geprägt vom Krieg und dessen Auswirkungen. Sie erlernte zunächst einen handwerklichen Beruf und schloss eine Fachausbildung als Vermessungszeichnerin mit anschließender Tätigkeit im Vermessungswesen ab.

Von 1954 bis 1959 studierte sie an der Universität Rostock Humanmedizin und promovierte mit einem Thema aus der Nervenheilkunde.
Nach Abschluss der Ausbildung zur Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie und nach ihrer Habilitation im Jahre 1969 („Die Zellreaktionen des Liquor cerebrospinalis“) wurde sie zur Oberärztin der Neurologischen Klinik der Universität Rostock ernannt. Es folgte 1970 die Facultas docendi und Lehrtätigkeit. 1976 wurde ihre umfangreiche wissenschaftliche Arbeit durch die Berufung zur außerordentlichen Professorin gewürdigt.

Ihre wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Liquorfoschung hat wesentlich zur Profilierung der Rostocker Neurologie und damit auch zum internationalen Ansehen der Universität Rostock beigetragen. Beginnend 1962 baute sie ein liquorzytologisches Speziallabor auf, das eine Leiteinrichtung in der DDR war.
Sie hat Facharztkandidaten, aber auch viele Hospitanten des In- und Auslandes in dieses Spezialgebiet eingeführt und zahlreiche Diplomarbeiten und Promotionen betreut. Große Verdienste erwarb sie sich durch die maßgebliche Mitarbeit an der Standardisierung von Untersuchungsverfahren in der Liquorologie.

Frau Prof. Olischer war über ein Jahrzehnt Vorsitzende der Sektion Klinische Neurochemie und Liquorforschung der Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie der DDR, aus der 1994 die Deutsche Gesellschaft für Liquordiagnostik und Klinische Neurochemie hervorging, deren Ehrenmitglied sie war.
Zahlreiche Vorträge und über 100 Publikationen in Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Sammelbänden dokumentieren ein Leben für die Wissenschaft.

Frau Prof. Olischer hat ihre ganze Kraft für die Patientenbetreuung, die Forschung, die Lehre sowie die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern eingesetzt. Mit großer Fürsorge und Geduld sorgte sie sich um die ihr Anvertrauten. Als Hochschullehrerin und als Oberärztin vermittelte sie neben Fachwissen auch die ethischen Grundwerte ärztlicher Tätigkeit durch ihre Hingabe an die Patienten, durch ihr Verständnis, ihre Uneigennützigkeit und ihre Güte.

Mit Frau Prof. Olischer ist eine besondere Frau mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und vielseitigen Interessen von uns gegangen. Bescheiden und selbstlos wirkte sie überzeugend sowohl im dienstlichen als auch im privaten Leben. Ihre ethischen Grundwerte als Ärztin entsprangen nicht zuletzt ihrer tiefen Ehrfurcht vor dem Leben. Wer mit ihr über unser Sein philosophierte, ging bewegt und bereichert aus solchen Gesprächen hervor. Die Liebe zur Natur war ihr Kraftquell und Herausforderung zugleich, was sich dem Eingeweihten auch in ihrem künstlerischen Wirken als Malerin zeigte.
Ich empfinde große Dankbarkeit für die Beförderung meiner fachlichen Entwicklung durch Frau Prof. Olischer, die mich schließlich in die Lage versetzte, das maßgeblich von ihr in Rostock aufgebaute Speziallabor für Liquordiagnostik in ihrem Sinne weiterzuführen.
Auch werden mir die erfrischenden Fachsimpeleien über Kunst und Literatur unvergessen bleiben.
Uns verband u.a. die gemeinsame Liebe zur Farbe Blau…

Das ewige Fallen

Im Wissen
um das Schöne
was gewesen
um das Gute
was bleibt
um die Dankbarkeit
die empfunden
ist alles auf Zeit
ist endlich
wie ein zartblauer Hauch…
(Reinhard Lehmitz)
Wir werden Frau Prof. Dr. Olischer ein ehrendes Andenken bewahren.


Prof. Johannes Sayk

Er verstarb plötzlich am 4.12.2005 im 83. Lebensjahr. Beeindruckend hat er seinen Lebensweg in der Autobiographie "Von den Masuren über Königsberg und Jena nach Rostock" (Altstadt-Verlag, 3. Aufl.) geschildert. Mit dem Medizinstudium in Jena begann nach den turbulenten Zeiten des 2. Weltkrieges der Neubeginn. Als junger Facharzt widmete er sich pathophysiologischen Themen. Die Entwicklung der nach ihm benannten Zellsedimentationskammer war ein Meilenstein in der Zytodiagnostik der zellarmen Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) und machte ihn alsbald als namhaften Fachexperten über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Die Habilitation erfolgte 1956. Vier Jahre danach erschien seine erste Monographie "Cytologie der Cerebrospinalflüssigkeit". Die nachfolgend deklarierten "Liquorsyndrome" ermöglichten auf der Basis des CSF-Differential-Zellbildes (Sayk) bei entzündlichen und vaskulären sowie durch Tumoren bedingten Erkrankungen des ZNS Rückschlüsse auf die pathomorphologischen Abläufe im Liquorgrenzflächenbereich. Eine Vielzahl von Hospitanten aus dem In- und Ausland kamen in sein Labor; etwa ein Dutzend Habilitationen entstanden zur Liquorzytologie.

1961 erfolgte die Berufung nach Rostock auf den ersten selbständigen Lehrstuhl mit Direktorat für Neurologie. Hier baute er bald eine zeitgemäße klinische Neurologie mit breitem Spektrum der diagnostischen sowie therapeutischen Verfahren und selbständigen Spezialgebiete auf neben der Liquorologie, die Neuroelektrodiagnostik, Neuroradiologie und neuen klinischen Funktionsprüfungen, bis zur Etablierung der Neuroimmunologie, der Neuroonkologie, der Intensivrehabilitation und der Schmerzbehandlung.

In zehn dieser Arbeits- und Forschungsbereiche erfolgten Habilitationen durch seine Oberärzte, die fast alle Chefarztfunktionen bzw. eine Professur mit Lehrstuhl erreichten. Während seines 28jährigen Wirkens wurden 510 wissenschaftliche Arbeiten publiziert und eine Vielzahl von Promotionen und Diplomanden betreut. Mit Hochachtung seien seine zahlreichen Publikationen, Handbuchartikel und Buchausgaben erwähnt. Eine Reihe von Tagungen und Symposien erfolgten stets mit nicht geringer internationaler Beteiligung.

Es war ein erfülltes Leben, geprägt durch Fleiß und unermüdliche Tätigkeit. Neue Ideen setzte er mit Ausdauer gegen Widerstand durch. Mit Güte und Fürsorge sorgte er sich um die ihm Anvertrauten. Sein Lebenswerk als Hochschullehrer, Arzt und Klinikchef fand weltweit Anerkennung: als Gründungsmitglied der CSF Research Group der World Federation of Neurology (WFN, 1957), der AG und späteren Gesellschaft für Liquorforschung und klinische Neurochemie (Ehrenmitglied), der Internat. Multiple Sclerosis Society, als langjähriges Mitglied der Dtsch. Akademie für Naturforscher Leopoldina, neben weiteren Ehrenmitgliedschaften (Dtsch. Ges. f. Neurol. bis zum Fellow of Royal Soc. Med. London); er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen.

In seiner Autobiographie "Von den masurischen Seen über Königsberg nach Jena und '"Rostock – Stationen eines Arztes und Forschers" (Altstadt- Verlag, Rostock) schildert er anschaulich Kindheit, erste Ausbildungszeit in der Biologie, den Einsatz als junger Fliegeroffizier sowie die Studienzeit mit der Prägung durch markante Persönlichkeiten an der traditionsreichen Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach der Promotion 1950 und anfänglichem Interesse für die Neurochirurgie erfolgte seine fachärztliche Ausbildung an der Hans-Berger-Nervenklinik in Jena bei R. Lemke (dessen Lehrbuch fiir Neurologie und Psychiatrie friiher recht bekannt war).

Neben der klinischen Tätigkeit widmete sich 1. Sayk pathobiochemischen Themen, so dass ihm alsbald auch die Leitung des klinischen und experimentellen Laboratoriums der Univ.­- Nervenklinik Jena übertragen wurde. Hier entwickelte er "seine" Sedimentkammer für die Zytologie der Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) zusammen mit dem Zeiss-Mikrolaboratorium und der dortigen Patentabteilung. Die von ihm erarbeitete optimale Zelldarstellung im zellarmen Nervenwasser bot erstaunliche diagnostische Möglichkeiten mit Anwendung des Liquor-Differentialbildes sowie Deklarierung der "Liquorsyndrome" (später ergänzend der Tumorliquorsyndrome ).

Mit dem Thema der Liquorzytologie erfolgte 1956 die Habilitation, im selben Jahr die Ernennung zum Dozenten und zum Leiter der Abt. Neurologie der Klinik. Ein zwischenzeitlicher Arbeitsaufenthalt am Hirnforschungsinstitut von Oskar und Cecile Vogt in Neustadt/Schwarzwald führt zum anhaltenden Interesse für die Neuropathologie. Im Jahre 1960 erschien seine "Cytologie der Cerebrospinalflüssigkeit", die über Jahre hinaus richtungweisend wurde. Auf dem Gebiet der CSF-Zytologie entstanden in den folgenden zehn Jahren etwa ein Dutzend Habilitationen im In- und Ausland.

Nach der mehrjährigen Leitung der Abt. Neurologie sowie des Hirnforschungslaboratoriums in Jena (und einer kurzen Lehrstuhlvertretung an der Medizinischen Akademie in Erfurt) wurde 1. Sayk 1961 auf den ersten selbständigen Lehrstuhl mit dem Direktorat für Neurologie an der Univ.-Nervenklinik Rostock berufen. Hier gelang es ihm schnell, eine zeitgemäße klinische Neurologie aufzubauen:
Er war mit Elan an der Etablierung eines breiten Spektrums der diagnostischen Verfahren interessiert. Neben der Liquorologie (jetzt Zentrallabor des Klinikums), dem kompletten Bereich der damals in Eigenregie geführten Neuroradiologie sowie der Neuroelektrodiagnostik waren es auch die klinischen Funktionsprüfungen, um die er sich durch Entwicklung neuer Testverfahren (u.a. Kleinhirn-Synergie-Test, thalamischer Schmerz­Beugereflex) intensiv bemühte. Im Zusammenhang mit der zunehmend für die Neurologie Bedeutung erlangenden Multiple-Sklerose-Forschung und dem Interesse an den entzündlichen Erkrankungen etablierte sich etwa zeitgleich mit der Forschungsabteilung am Institut für Biochemie ab 1969 das neue Gebiet der Neuroimmunologie (bis hin zur Tumorimmunologie). Alsbald wurde auch die Neuroonkologie (Früherkennung, Polychemotherapie sowie psychosoziale Betreuung) in die Profilierung der Klinik aufgenommen. Weitere Bemühungen betrafen die Intensivrehabilitation nach Schädel-Hirnverletzungen (mit Wacheinheit – heutige Intensivstation) und die Schmerzbehandlung. In zehn dieser durch Prof. Dr. Sayk initiierten Arbeits- und Forschungsbereiche erfolgten ab Ende der 60er Jahre Habilitationen durch seine Oberärzte, fast alle erreichten eine Chefarztfunktion oder Professur bzw. Lehrstühle.

Während des 28jährigen Wirkens von Prof. Dr. Sayk wurden seitens der Neurologie Rostock 510 wissenschaftliche Arbeiten publiziert, zudem eine Vielzahl von Promovenden und Diplomanden betreut. Aus seiner eigenen Feder entstammen fünf Monographien (seine "Therapie neurologischer Erkrankungen" erreicht vier Auflagen). Eine Anzahl von Buch- und Handbuchbeiträgen sowie Originalarbeiten beschäftigten sich mit pathophysiologischen bis hin zu internistischen und neuropathologischen Aspekten. Bemerkenswert sind seine Enzymtheorie zur Metastasierung der Hirngeschwülste, seine Untersuchungen zur Quellbarkeit des kollagenen Faserwerkes der Leptomeninx bei Polyneuritiden und seine Korrespondenz mit dem Zellphysiologen O. Warburg (Atmungsferment). Ein wichtiges Anliegen war ihm die Durchführung einer Reihe von Tagungen und Symposien – mit stets nicht geringer internationaler Beteiligung – zu den verschiedenen in Rostock bearbeiteten Spezialgebieten. Die Klinik war eine häufige Hospitationsstätte für in- und ausländische Gäste (in deren Betreuung auch seine liebe Frau Dora einbezogen wurde).

Mit Vorbildwirkung und Selbstdisziplin widmete sich Prof. Dr. Sayk der von ihm stets als vorrangig angesehenen klinisch-ärztlichen Versorgung seiner Patienten, die sich dessen auch bewusst waren. Nicht zuletzt fühlte er sich der Aus- und Weiterbildung verpflichtet. Innerhalb der Lehrveranstaltungen waren ihm besonders die Seminare und Praktika wichtig. Dabei wurden Generationen von Ärzten die erforderliche Einstellung zur Ethik bei der Patientenbetreuung vermittelt. Er engagiert sich mit seinen Mitarbeitern – auch richtungsweisend – fiir die fachärztliche Ausbildung im Rahmen der Akademie für ärztliche Fortbildung Berlin.

Prof. Dr. Sayk war im Jahr 1957 ein Gründungsmitglied der CSF Research Group der World (Federation of Neurology und der Arbeitsgemeinschaft (nach 1992 Gesellschaft) für Liquorforschung und klinische Neurochemie (jetzt Ehrenmitglied) sowie jahrzehntelang im Advisory Board der International Multiple Sclerosis Society aktiv tätig. Seit 1968 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Neben der Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Academia Brasileira de Neurologia ist er Fellow of the Royal Society of Medicine London. Er bekam eine Reihe von Auszeichnungen, u.a. den Rudolf- Virchow-Preis, die Karl-Bonhoeffer-­Medaille (Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie). Im Jahre 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Academia Medycznej Poznan. Im selben Jahr wurde er emeritiert. Danach war er nicht nur gutachterlich tätig, sondern bestrebt, weiterentwickelte, kombiniert Zell-Anreicherungsverfahren für die Liquorzytologie zu optimieren.

Nationale und internationale Anerkennungen
1957: Founder Member of Cerebrospinal Fluid Research Group of World Federation of Neurology
1965: Rudolf-Virchow-Preis
1968: Mitglied d. Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
1972: Member of Advisory Board of International Multiple Sclerosis Societies
1987: Ehrenmitglied d. Deutschen Gesellschaft für Neurologie
1988: Karl-Bonhoeffer-Medaille d. Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie
1989: Ehrenmitglied d. Academia de Neurologia Brasiliens
1989: Ehrendoktor d. Academia Medycznej Poznan, Polen
1991: Fellow of The Royal Society of Medicine London